Samstag, September 23, 2017
Enter the stock details in correct format

CopperOreChinas Exporte und auch die Importe sind im November gefallen. Nur bei den Kupferimporten war ein Anstieg um zehn Prozent auf 460.000 Tonnen zu verzeichnen. Kupfergesellschaften wie Altona Mining oder Cyprium Mining haben den begehrten Rohstoff parat

Altona Mining (ISIN: AU000000AOH9) besitzt bereits für das Little Eva-Projekt in Australien, das Teil seines riesigen Cloncurry-Kupferprojekts ist, eine Genehmigung: Während einer Lebensdauer von geschätzten 11 Jahren sollen 40.000 Tonnen Kupfer und 17.000 Unzen Gold gefördert werden. Cyprium Mining (ISIN: CA35833Q1019) arbeitet in Mexiko an der Silber-Kupfer-Mine Potosi (684 Quadratkilometer bestes Kupferland) und hat es sich zur Aufgabe gemacht ehemals produzierende Minen in Mexiko zu gewinnbringenden Minenbetrieben auszubauen. Mit den Einnahmen aus einer Fremderzverarbeitungsanlage ist der finanzielle Weg geebnet.

Und Kupfer könnte der Rohstoff den neuen Jahres werden. Chinas großes Kaufinteresse am Kupfer ist sicher auch auf den günstigen Preis zurückzuführen. Dahinter dürfte aber auch ein realwirtschaftlicher Hintergrund stehen. Aktuell liegt der Preis für eine Tonne Kupfer bei rund 4.600 US-Dollar. So wurden auch an der Comex (New York Commodities Exchange) in New York in der Woche zum 1. Dezember die Netto-Short-Positionen bei Kupfer nochmalig ausgeweitet. Das Rekordhoch von April 2013 ist mit 37,2 Kontrakten fast erreicht. Wenn sich nun die Stimmung ändert, dann könnte der Kupferpreis plötzlich deutlich ansteigen.

Was dem Kupferpreis zudem auf die Sprünge helfen sollte, sind Produktionskürzungen, diese stehen nämlich in China auf dem Plan. Der Kupfermarkt, so auch die Unicredit, wird sich in 2016 bezüglich der Angebots-Nachfrage-Situation spürbar anspannen. Auch die International Copper Study Group geht für das neue Jahr von einem deutlichen Angebotsdefizit aus.

Global wird eine um rund drei Prozent größere Kupfernachfrage erwartet. Dabei soll China ungefähr vier bis 4,5 Prozent mehr Kupfer brauchen und die restliche Welt etwa zwei Prozent mehr. Derzeit kommt es zu Produktionsaufgaben und -kürzungen. Beispiel Glencore, einer der größten Rohstoffproduzenten. Dieser will bis 2017 die Produktion um 455.000 Tonnen senken, was so viel ist wie 2,2 Prozent der globalen Kupferproduktion in 2014.

Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass Partner, Autoren und Mitarbeiter Aktien der jeweils angesprochenen Unternehmen halten können und somit ein möglicher Interessenkonflikt besteht. Keine Gewähr auf die Übersetzung ins Deutsche. Es gilt einzig und allein die englische Version dieser Nachrichten.

Disclaimer: Die bereitgestellten Informationen stellen keinerlei Form der Empfehlung oder Beratung da. Auf die Risiken im Wertpapierhandel sei ausdrücklich hingewiesen. Für Schäden, die aufgrund der Benutzung dieses Blogs entstehen, kann keine Haftung übernommen werden. Ich gebe zu bedenken, dass Aktien und insbesondere Optionsscheininvestments grundsätzlich mit Risiko verbunden sind. Der Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden. Alle Angaben und Quellen werden sorgfältig recherchiert. Für die Richtigkeit sämtlicher Inhalte wird jedoch keine Garantie übernommen. Ich behalte mir trotz größter Sorgfalt einen Irrtum insbesondere in Bezug auf Zahlenangaben und Kurse ausdrücklich vor. Die enthaltenen Informationen stammen aus Quellen, die für zuverlässig erachtet werden, erheben jedoch keineswegs den Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Aufgrund gerichtlicher Urteile sind die Inhalte verlinkter externer Seiten mit zu verantworten (so u.a. Landgericht Hamburg, im Urteil vom 12.05.1998 - 312 O 85/98), solange keine ausdrückliche Distanzierung von diesen erfolgt. Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehme ich keine Haftung für die Inhalte verlinkter externer Seiten. Für deren Inhalt sind ausschließlich die jeweiligen Betreiber verantwortlich.

Autorin Ingrid Heinritzi

Ingrid-Heinritzi 01


Ingrid Heinritzi


Über die Autorin:

Ingrid Heinritzi beschäftigt sich seit mehr als 15 Jahren mit den Rohstoffmärkten und Bergbauaktien. 1994 konnte sie an einer Rohstoffmesse „Investing in the Americas" in Miami teilnehmen. Dort traf sie viele Vertreter aus der Branche von Minenministern verschiedener lateinamerikanischer Staaten und Kanadas über Vorstände vieler Bergbaugesellschaften bis hin zu den einschlägigen Geologen. Dieses Erlebnis weckte in Frau Heinritzi die Leidenschaft für das Thema Rohstoffe. Ursprünglich hatte Frau Heinritzi Rechtswissenschaften in München studiert und ist immer noch Rechtsanwältin. Seit Jahren schreibt sie regelmäßig im Internet Beiträge über Rohstoffunternehmen und einzelne Rohstoffe. Bis 2011 war sie Chefredakteurin des „Rohstoffdepots" vom Gevestor-Verlag.