Samstag, September 23, 2017
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GoldRob McEwen ist als Gold-Bulle bekannt. Doch McEwen ist kein Fantast. Auch wenn er 5000 US-Dollar je Unze Gold als Kursziel ausgibt. Bei so einem Goldpreis würden die Aktionäre von Gold-Unternehmen wie Timmins Gold und Rye Patch wohl reich.

Timmins Gold (ISIN: CA88741P1036) besitzt mit der San Francisco-Mine im mexikanischen Bundesstaat Sonora ein produzierendes Projekt. Doch nach den Plänen des Managements soll die Produktion bis im ersten Quartal 2017 auslaufen – zumindest, wenn der Goldpreis nicht wieder anziehen sollte. 2014 lag die Produktion immerhin bei 120.023 Unzen Gold. Im dritten Quartal 2015 waren es auch noch immerhin 23.387 Unzen. 2016 werden rund 65.000 Unzen Gold erwartet bei operativen Kosten von 700 bis 750 US-Dollar je Unze. Das Management will jedoch verstärkt seine Anstrengungen auf das sehr aussichtsreiche Ana Paula-Projekt im Guerrero Goldgürtel in Mexiko konzentrieren. Bereits jetzt sind dort knapp zwei Millionen Unzen Gold-Ressourcen entdeckt worden. Mit weiterer Exploration könnte dort eine sehr große Entdeckung ins Haus stehen.

Rye Patch (ISIN: CA7837271005) ist dank vierteljährlicher Einnahmen aus einem Royalty-Abkommen bestens finanziert und besitzt Projekte in den Cortez- und Oreana-Goldtrends in Nevada. Die Nähe großer Gold- und Silberproduzenten ist für eine ausgezeichnete Infrastruktur verantwortlich. Die Ressourcen sollen sich auf rund 2,6 Millionen Unzen Gold und 35 Millionen Unzen Silber belaufen.

Jüngst erklärte Ron McEwen, Chairman und Hauptaktionär von McEwen Mining auf die Frage im "The Gold Report", ob er noch zu seinem Goldpreis-Szenario von 5000 US-Dollar je Unze hält: "Ja". Die Gründe, warum er 2011 dieses Kursziel ausgab, seien heute sogar noch relevanter und erdrückender. Der Bergbau-Veteran geht davon aus, dass die Schuldenlast der Regierungen weltweit einfach zu hoch sei. Zudem werde derzeit soviel neues Geld gedruckt wie nie zuvor. Was die Notenbanker damit versuchten, nämlich die Weltwirtschaft wieder auf einen soliden Wachstumspfad zu bringen, sei bisher jedoch nicht gelungen.

Auch gebe es einige Länder, die den US-Dollar als Weltleitwährung absetzen wollten. Dies würde in den Köpfen vieler Leute ein Umdenken über den inneren Wert des Dollars anregen. McEwen macht zudem eine einfache Rechnung auf um sein Kursziel von 5000 US-Dollar je Unze zu untermauern. Von 1970 bis 1980 sei der Goldpreis von 40 US-Dollar auf 800 US-Dollar gestiegen. Das ist eine Verzwanzigfachung. Seit dem Tief des aktuellen Goldzyklus, der bei rund 250 US-Dollar lag, sei der Goldpreis bei weitem nicht so stark gestiegen. Würde man eine Verzwanzigfachung annehmen, wie im letzten Zyklus, dann käme man eben auf diese 5000 US-Dollar. Und dies könne schon in so kurzer Zeit wie den nächsten vier Jahren geschehen. Goldminen-Aktien würden bei so einem Goldpreis wohl durch die Decke gehen. Denn in der Regel besitzen Gold-Unternehmen sogar einen Hebel auf den Goldpreis. Mit aussichtsreichen Titeln sollten Anleger daher bereits jetzt ihr Depot vergolden.

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Autorin Ingrid Heinritzi

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Ingrid Heinritzi


Über die Autorin:

Ingrid Heinritzi beschäftigt sich seit mehr als 15 Jahren mit den Rohstoffmärkten und Bergbauaktien. 1994 konnte sie an einer Rohstoffmesse „Investing in the Americas" in Miami teilnehmen. Dort traf sie viele Vertreter aus der Branche von Minenministern verschiedener lateinamerikanischer Staaten und Kanadas über Vorstände vieler Bergbaugesellschaften bis hin zu den einschlägigen Geologen. Dieses Erlebnis weckte in Frau Heinritzi die Leidenschaft für das Thema Rohstoffe. Ursprünglich hatte Frau Heinritzi Rechtswissenschaften in München studiert und ist immer noch Rechtsanwältin. Seit Jahren schreibt sie regelmäßig im Internet Beiträge über Rohstoffunternehmen und einzelne Rohstoffe. Bis 2011 war sie Chefredakteurin des „Rohstoffdepots" vom Gevestor-Verlag.