Mittwoch, November 22, 2017
Enter the stock details in correct format

uraniumDie Zeit der hohen Uranpreise wird kommen. Angebot und Nachfrage bei Uran halten sich noch in etwa die Waage. Doch das ändert sich. Gute Aussichten also für Urangesellschaften wie Fisssion Uranium

Der Zusammenschluss zwischen Fission Uranium (ISIN: CA33812R1091) und Denison Mines ist bekanntlich gescheitert. Doch schon scheint ein größerer Konkurrent ein Auge auf Fission zu werfen. Und Fissions Patterson Lake South-Projekt im Athabascabecken in Saskatchewan wächst weiter. Beim Sommerbohrprogramm 2015 konnte bei 16 von 17 Bohrlöchern eine Mineralisierung festgestellt werden. Das Bohrloch PLS 15-439 mit einer Mineralisierung von 11,03 Prozent U308 war sicher der größte Erfolg. Für den Winter ist ein 11.000 Meter umfassendes und etwa sieben Millionen CAD teures Bohrprogramm vorgesehen. Und Fission sitzt auf über 100 Millionen Pound Uran (NI 43-101 Ressource), eine gewaltige Menge im Top-Urangebiet.

Auf dem Uranmarkt steigt die Nachfrage und das Angebot geht zurück. Wird für 2016 mit einem weltweiten Uranbedarf von rund 200 Millionen Pound U308 gerechnet, so gehen die Experten für 2030 von geschätzten 300 Millionen Pound U308 aus. Denn der Bau und die Planung von Atomkraftwerken schreitet voran. Rund 740 Milliarden US-Dollar werden weltweit in den nächsten zehn Jahren in diese Branche fließen. Das meiste Geld wird China investieren, gefolgt von Russland und Indien.

Und eine Schere öffnet sich: Die Differenz zwischen Nachfrage und Angebot wird sich dramatisch vergrößern. Das Angebot an U308 der existierenden Minen wird etwas zurückgehen. Gleichzeitig wird der Bedarf an U308 ansteigen.

Dass Uran in den letzten Jahren für Anleger nicht unbedingt Freude brachte, dürfte sich also grundlegend ändern. Denn steigt die Nachfrage und sinkt das Angebot, dann sind höhere Preise vorprogrammiert. Davon sollten dann auch Uranunternehmen wie Fission Uranium profitieren. So sollte der eher ungeliebte Uransektor noch viele Fans finden können.

Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass Partner, Autoren und Mitarbeiter Aktien der jeweils angesprochenen Unternehmen halten können und somit ein möglicher Interessenkonflikt besteht. Keine Gewähr auf die Übersetzung ins Deutsche. Es gilt einzig und allein die englische Version dieser Nachrichten.

Disclaimer: Die bereitgestellten Informationen stellen keinerlei Form der Empfehlung oder Beratung da. Auf die Risiken im Wertpapierhandel sei ausdrücklich hingewiesen. Für Schäden, die aufgrund der Benutzung dieses Blogs entstehen, kann keine Haftung übernommen werden. Ich gebe zu bedenken, dass Aktien und insbesondere Optionsscheininvestments grundsätzlich mit Risiko verbunden sind. Der Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden. Alle Angaben und Quellen werden sorgfältig recherchiert. Für die Richtigkeit sämtlicher Inhalte wird jedoch keine Garantie übernommen. Ich behalte mir trotz größter Sorgfalt einen Irrtum insbesondere in Bezug auf Zahlenangaben und Kurse ausdrücklich vor. Die enthaltenen Informationen stammen aus Quellen, die für zuverlässig erachtet werden, erheben jedoch keineswegs den Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Aufgrund gerichtlicher Urteile sind die Inhalte verlinkter externer Seiten mit zu verantworten (so u.a. Landgericht Hamburg, im Urteil vom 12.05.1998 - 312 O 85/98), solange keine ausdrückliche Distanzierung von diesen erfolgt. Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehme ich keine Haftung für die Inhalte verlinkter externer Seiten. Für deren Inhalt sind ausschließlich die jeweiligen Betreiber verantwortlich.

Autorin Ingrid Heinritzi

Ingrid-Heinritzi 01


Ingrid Heinritzi


Über die Autorin:

Ingrid Heinritzi beschäftigt sich seit mehr als 15 Jahren mit den Rohstoffmärkten und Bergbauaktien. 1994 konnte sie an einer Rohstoffmesse „Investing in the Americas" in Miami teilnehmen. Dort traf sie viele Vertreter aus der Branche von Minenministern verschiedener lateinamerikanischer Staaten und Kanadas über Vorstände vieler Bergbaugesellschaften bis hin zu den einschlägigen Geologen. Dieses Erlebnis weckte in Frau Heinritzi die Leidenschaft für das Thema Rohstoffe. Ursprünglich hatte Frau Heinritzi Rechtswissenschaften in München studiert und ist immer noch Rechtsanwältin. Seit Jahren schreibt sie regelmäßig im Internet Beiträge über Rohstoffunternehmen und einzelne Rohstoffe. Bis 2011 war sie Chefredakteurin des „Rohstoffdepots" vom Gevestor-Verlag.