Mittwoch, November 22, 2017
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GoldEnde 2015 war der Goldpreis etwa zehn Prozent niedriger als Anfang 2015. In 2016 dürften die Ausschläge beim Preis des edlen Metalls eher nach oben als nach unten gehen. Gut aufgestellte Goldunternehmen wie Klondex Mines oder Treasury Metals könnten daher positiv überraschen

Klondex Mines (ISIN: CA4986961031) beschickt seine Midas-Mühle in Nevada mit dem Material aus seinen beiden im Eigenbesitz befindlichen Gold- und Silberliegenschaften und produziert damit bereits erfolgreich. Gerade hat Klondex zudem in Manitoba, Kanada die Rice Lake-Mine samt Mühlenkomplex für 32 Millionen US-Dollar dazu gekauft – ein produktionsbereites Goldprojekt in einem Spitzenbergbaubezirk. Damit ist Klondex für 2016 sehr gut gerüstet.

Treasury Metals (ISIN: CA8946471064) entwickelt im Westen Ontarios nahe der US-amerikanischen Grenze das unternehmenseigene Goliath-Goldprojekt. Eine erste Produktion soll etwa in 2018 im Tagebau erfolgen. Rund 80.000 Unzen Gold jährlich über etwa 10 Jahre sollen gefördert werden bei relativ niedrigen Entwicklungs- und Abbaukosten. Auch bei einem niedrigen Goldpreis sollte sich das Flaggschiffprojekt der Kanadier als lukrativ erweisen.

Fallende Goldpreise das dritte Jahr in Folge, so die Bilanz Ende 2015. Ursächlich wirkte vor allem der starke US-Dollar. Rund 1066 US-Dollar kostete die Feinunze Gold zum Jahresende. In Euro gerechnet lag der Goldpreis jedoch nahezu unverändert. Die von Bloomberg befragten Analysten rechnen im Durchschnitt zum Ende 2016 mit einem Goldpreis von 1109 US-Dollar. Für das Wirtschaftswachstum in der Eurozone gehen die meisten Branchenkenner von 1,5 bis 2,0 Prozent aus, in den USA etwas mehr. Das deutet eigentlich wieder auf einen etwas stärkeren Dollar hin. Doch steigt auch die Inflationsrate in Amerika. Daher könnte es durchaus Ende 2016 zur überraschenden Erkenntnis kommen, dass der US-Dollar gegen den Euro nicht weiter zulegen konnte.

Da Anleihen nicht mehr gewinnbringend sein werden, sollten vermehrt Aktien zur Rendite-Aufbesserung gekauft werden. Besonders für Gold und Goldaktien könnten ab 2016 die Aussichten ebenfalls wieder gut sein. Denn geopolitisch läuft es leider nicht rund. Wenn, wie an Silvester, sogar in Bayern Bahnhöfe wegen Terrorgefahr gesperrt werden müssen, dann sind die Krisen weltweit angekommen. Und in den USA stehen 2016 die Präsidentschaftswahlen an. Dort werden insbesondere vom Republikaner Donald Trump extreme Aussagen gemacht. Das könnte die Stimmung anheizen. Gold sollte sich in diesem Umfeld als sicherer Hafen zeigen.

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Autorin Ingrid Heinritzi

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Ingrid Heinritzi


Über die Autorin:

Ingrid Heinritzi beschäftigt sich seit mehr als 15 Jahren mit den Rohstoffmärkten und Bergbauaktien. 1994 konnte sie an einer Rohstoffmesse „Investing in the Americas" in Miami teilnehmen. Dort traf sie viele Vertreter aus der Branche von Minenministern verschiedener lateinamerikanischer Staaten und Kanadas über Vorstände vieler Bergbaugesellschaften bis hin zu den einschlägigen Geologen. Dieses Erlebnis weckte in Frau Heinritzi die Leidenschaft für das Thema Rohstoffe. Ursprünglich hatte Frau Heinritzi Rechtswissenschaften in München studiert und ist immer noch Rechtsanwältin. Seit Jahren schreibt sie regelmäßig im Internet Beiträge über Rohstoffunternehmen und einzelne Rohstoffe. Bis 2011 war sie Chefredakteurin des „Rohstoffdepots" vom Gevestor-Verlag.